Infrarotkabine oder finnische Sauna?
Beide heissen Sauna, funktionieren aber grundverschieden. Die Entscheidung fällt leichter, wenn Sie wissen, was Sie erwarten.
Der technische Unterschied
Die Infrarotkabine erwärmt mit Strahlung direkt den Körper, die Luft bleibt vergleichsweise kühl. Die finnische Sauna erwärmt die Luft, die dann den Körper erhitzt.
Deshalb reicht der Infrarotkabine meist eine gewöhnliche Steckdose, während die finnische Sauna in den meisten Leistungsklassen einen Starkstromanschluss braucht.
Zeitaufwand im Alltag
Eine Infrarotkabine ist in wenigen Minuten bereit – das entscheidet oft darüber, ob sie im Alltag wirklich genutzt wird.
Die finnische Sauna braucht Vorlauf. Wer sie regelmässig geniesst, plant sie bewusst ein: Aufguss, Abkühlen, Ruhephase.
Wann welche Variante?
Infrarot passt zu kleinen Räumen, kurzen Anwendungen und Haushalten ohne Starkstrom.
Finnisch passt zu allen, die Aufguss, Dampf und hohe Temperaturen möchten – und den Platz sowie Anschluss dafür haben.
Häufige Fragen
Kann ich in einer Infrarotkabine einen Aufguss machen?+
Nein. Aufguss setzt einen Saunaofen mit Steinen voraus, den nur die finnische Sauna hat.
Was verbraucht weniger Strom?+
Pro Anwendung liegt die Infrarotkabine meist tiefer, weil sie kürzer läuft und weniger Leistung braucht. Der genaue Verbrauch hängt von Modell und Nutzung ab.